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AKTUELLES

 

 

 

 

 

Rückblick auf den Weihergottesdienst 2022
Wie üblich am letzten Sonntag vor den Sommerferien, haben die ev. Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod und St. Elisabeth ihren ökumenischen Sommer-Gottesdienst am Auringer Weiher gefeiert; weil sich der Umgang mit der Pandemie gelockert hat, stand auch dem gemeinsamen geselligen Abschluss mit Kaffee und Kuchen im Schatten der großen Bäume unter strahlend blauem Himmel nichts im Weg.

Wie im letzten Jahr, in dem der Gottesdienst wieder in Präsenz stattgefunden hat, füllte sich die Lichtung auch am 17. Juli mit zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern: Fast 100 Menschen verteilten sich unter den großen Laubbäumen, wo auch immer sich ein Schattenplätzchen finden ließ! Die Bänke reichten nicht aus, aber das Gras unter den Bäumen und die großen Steinblöcke boten Sitzfläche, auch der ein oder andere selbst mitgebrachte Klappstuhl, die Sitzfläche des Rollators oder der Buggy taten ihren Dienst. (Der Transport der Bänke hat sich in diesem Jahr mangels Helfer mit passendem Fahrzeug schwierig gestaltet – der Einsatz der Familienkutsche von Pfarrerfamilie Neumann war nur eine Notlösung, aber vielleicht findet sich mit Hilfe der Leserschaft für das nächste Jahr ja eine bessere?…)

Das Thema des Gottesdienstes war überaus aktuell: „Friede ist…“ Aus Papier ausgeschnittene Friedenstauben wurden verteilt, um den Satz zu vervollständigen, und die aufgeschrieben und teilweise verlesenen Sätze sprachen von Vorstellungen von Frieden, der viel mehr ist als die Abwesenheit von Krieg… Im Mittelpunkt der Predigt, die sich Pastoralreferent Jürgen Otto und die Pfarrerinnen Ackermann und Neumann aufgeteilt haben, standen die Seligpreisungen aus der Bergpredigt, die zeitlos auch unsere aktuelle Situation zum Ausdruck bringen: die schwer zu begreifende Spannung zwischen der leidvollen Existenz in einer aggressiven und ungerechten Menschen-Welt und Gottes Zusage, dass wir dennoch „selig sind“ in unserem Durchhalten und Bemühen um eine bessere Welt. „Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen“, heißt es da, die Bereitschaft zum Friedlich-Sein, Friedlich-Leben bringt uns in unmittelbare Beziehung zu Gott, dessen großer, bunter Schalom-Friede in der wunderbaren Natur spürbar wurde.

Allerdings konnte und sollte der harmonische Friedensgottesdienst den im Osten Europas tobenden Krieg nicht vergessen machen. Deshalb geht auch die Kollekte zur Unterstützung von ukrainischen Kriegsflüchtlingen an die Auringer Initiative „Ukraine-Hilfe“, die z.B. in Form von Ausstattung mit Notwendigem an Kleidung, Mobiliar u.ä. Unterstützung leistet, aber auch durch Finanzierung von Medikamententransporten ins Kriegsgebiet. Die Initiative wurde kurz vorgestellt von Carolina Goretzky. Es kam die beachtliche Summe von 495 Euro zusammen, allen Spenderinnen und Spendern sei auch auf diesem Weg herzlich gedankt!

Die besinnliche, aber auch gelöste Stimmung war natürlich auch der musikalischen Umrahmung und Begleitung des Gottesdienstes durch das Blasorchester des TSV Auringen (unter Leitung von Simon Kunst) zu verdanken. Die Harmonien der Bläser bereicherten den Genuss der strahlenden Farben des sommerlichen Tages noch mit einer großen Portion Ohrenschmaus, von dem es nahtlos zum leckeren Kuchenschmaus überging, und, mit lachenden Gesichtern und heiteren Gesprächen, zum Ausklang eines besonderen Nachmittags mit einem immer wieder besonderen Gottesdienst.

 

Margit Ruffing

Blasorchester des TuS Auringen

Carolin Goretzky von Auringen hilft

 

 

Spielerisch den PSALM 23 kennenlernen am 17.07.2022
Am Samstag den 17.7.2022 startete Pfrn. Bea Ackermann mit ihren Konfirmanden-Teamern Lisa Jäger, Anton Lorenz und Hannah Engel zusammen mit 23 der 26 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Auringen und Medenbach zur traditionellen Psalm 23 – Wanderung. Zu jedem Vers des Psalms gab es eine Station, an der es passend zum entsprechenden Bibelvers Aktionen, Spiele und Meditationen gab und eine Karte mit Bild und dem entsprechenden Psalmvers. Auf deren Rückseite notierten die Konfirmandinnen und Konfirmanden dann ihre Erfahrungen. An jeder Station wurde dann der neue Vers einige Male aufgesagt und dann noch einmal mit den Versen vornedran. Pfrn. Ackermann war erstaunt, wie schnell diese Gruppe die Verse aufsagen konnte. Die Station ‚und führet mich zum frischen Wasser‘ fand an der Hockenberger Mühle statt. Hier gab es ein Glas kühles Mineralwasser und die Konfirmanden dachten darüber nach, was sie in ihrem Leben erfrischt und neue Energie gibt. Um die Erfahrung zu machen ‚was die Seele erquickt‘ spielten sie hier das lustige Spiel ‚Knasti-Knast‘ und schrieben danach auf, was ihnen im Leben alles Spaß macht. Die Erfahrung, dass es dunkle Täler im Leben gibt, machten die Konfirmanden, indem sie in zwei Gruppen jeweils hintereinander mit geschlossenen Augen dem Anführer der Gruppe folgten. Anschließend nannten die Konfis konkrete Beispiele für solch dunklen Täler aus ihrem Leben. Pfrn. Ackermann ermutigte sie, in solchen Situationen Gott zu vertrauen, dass er sie durch diese dunklen Täler hindurchführe. Am Igstädter Grillplatz brachten dann Konfirmandeneltern leckere Brötchen mit Fleischkäse, Käse, Wassermelonen und Getränke zu den Konfis entsprechend dem Bibelvers „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.“ Nach einem spannenden Ball-Wettspiel unterhielten sich die Konfis darüber, wo sie Rivalität oder gar Feindschaft erlebten und wie sie positiv damit umgehen können. An der Station ‚Du salbest mein Haupt mit Öl‘ erklärte Pfrn. Bea Ackermann den Konfirmanden die Bedeutung der Salbung und salbte anschließend jeden persönlich. Nach etwas mehr als fünf Stunden Wanderung war dann die letzte Station in der Kirche. Jeder Konfirmand lag auf einer Kirchenbank, konnte sich ausruhen von der anstrengenden Wanderung und bei meditativer Musik entspannen. „So dürfen wir jeden Sonntag im Gottesdienst ausruhen, entspannen und durchatmen nach den Anstrengungen der Woche und zur Ruhe kommen“, erklärte Pfrn. Ackermann den Konfirmanden. Danach sagten alle noch einmal den Psalm 23 auf, der allen mittlerweile so vertraut war, dass sie ihnen mühelos auswendig aufsagen konnten, weil sie jeden Vers mit einer entsprechenden Erfahrung verbanden. Nach dem meditativen Abschluss, hatten die Konfirmandenteamer vor der Kirche kühle Getränke und Chips zum fröhlichen Ausklang vorbereitet, den die Konfis dann sichtlich genossen.

 

Was die Seele erquickt: Erfahrung beim lustigen Knasti-Knast-Spiel
 

An jeder Station wurde nach einem Spiel oder Aktion über den Psalmvers gesprochen

Fröhliches Chill-out bei kühlen Getränken und Chips
 

 

Jubelkonfirmation am 19.06.2022
22 Jubelkonfirmanden zogen am Sonntag den 19.6. um 17 Uhr feierlich in die evangelische Kirche in Medenbach ein. Trotz der aufwendigen Arbeit zur Vorbereitung eines solchen Festgottesdienstes strahlte Küster Jochen Heinrich über die so gut gefüllte Kirche. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass auch drei silberne Konfirmandinnen gekommen waren, begrüßte dann ganz besonders Heinz Klszewski, der das seltene Fest der Eichernen Konfirmation (80 Jahre) feiern durfte. Der Festgottesdienst stand unter dem Thema „In Liebe verbunden“, passend zum Predigttext „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Joh 15,5)..Menschen zu haben, mit denen man in Liebe verbunden sei, sei gerade in schweren Zeiten wichtig, da hier materielle Dinge nicht helfen könnten, erklärte Pfrn. Ackermann in ihrer Festpredigt. Liebe kenne keine Kilometer. Sie sei eine Kraft, die jede Distanz überwinde, betonte sie. Wer in Gottes Liebe verbunden bleibe z.B. im persönlichen Gebet oder im Feiern von Gottesdiensten, bringe reiche Frucht, indem er diese Liebe weitergebe an andere: die Familie, aber auch andere Menschen, die diese Liebe dringend bräuchten, betonte Pfrn. Ackermann weiter in ihrer Predigt. So engagierten sich Menschen u.a. in Hospizen, bei der Tafel, als grüne Damen im Besuchsdienst in Krankenhäusern oder in der Gemeinde und erlebten das als sehr bereichernd für ihr Leben. Höhepunkt war dann die feierliche Einsegnung der verschiedenen Konfirmationsjahrgänge. Pfrn. Ackermann freute sich, dass diese wieder mit Handauflegung möglich war. Nach der Einsegnung sang sie solistisch den Jubelkonfirmanden einen musikalischen Segen zu mit dem Lied von Martin Pepper „Der Herr segne dich“. Alle freuten sich, dass auch das Abendmahl wieder in gewohnter Form gefeiert werden konnte. Nach dem festlichen Gottesdienst waren alle noch zu einem Umtrunk in die Pfarrscheune eingeladen. Noch lange standen die Jubelkonfirmanden mit ihren Angehörigen bei einem Glas Sekt oder Orangensaft bei fröhlichen Gesprächen zusammen. 

 

 

 

 

4238: Feierlicher Einzug der 22 Jubelkonfirmanden aus Medenbach

4242: Die silbernen Konfirmandinnen: von links nach rechts: Stephanie Lorenz, Nicole Klotz, Kerstin Schindler

 

 

 

 

4244: Die goldenen Konfirmanden: von links nach rechts: Brigitte Noll, Brigitte Löhr, Sonja Wenicker, Ulrike Truber, Margit Hois, Reinhold Hois

 

 

 

 

4246: Die diamantenen Konfirmanden: von links nach rechts: Ursula Bleser, Jürgen Göbel, Werner Kleber, Dieter Engel, Wolfgang Fietze

 

 

 

 

4248: Gnadenkonfirmanden: von links nach rechts: Rita Dobe, Herta Lehr, Renate Zettler, Inge Mayer, Rudi Noll

4250: von links nach rechts: Martin Richter (75 Jahre), Heinz Kleszewski (80 Jahre), Rosel Braun (65 Jahre

4251: Gesamtbild

  

Bilder vom anschließenden Empfang

 

 

 

Begrüßungsgottesdienst für die Auringer und Medenbacher Konfirmanden am 12.06.2022
Zum ersten Mal seit Beginn von Corona platzte die evangelische Kirche in Auringen wieder aus allen Nähten. Grund war der Begrüßungsgottesdienst für die 26 neuen Auringer und Medenbacher Konfirmanden am Sonntag den 12.6. um 10.30 Uhr. Die Texte des Gottesdienstes stammten von den Konfirmanden, die in diesem Jahr konfirmiert wurden. Er stand unter dem Thema des bevorstehenden Konficamps „Wir gewinnt“ und wurde gestaltet von Pfrn. Bea Ackermann, sechs Konfirmandenteamern und drei Konfirmierten. Das Thema wurde dann gleich beim ersten Lied praktisch erprobt mit dem Kanon ‚Lasst uns miteinander‘, der, wie auch alle anderen schwungvollen Lieder, von Juliane Seibert an der Orgel begleitet wurde. In dem spannenden Predigtgespräch mit Pfrn. Ackermann brachten die Konfirmierten ihre Erfahrungen aus der Konfirmandenzeit ein. Sie berichteten davon, wie wichtig ihnen gerade in dieser schwierigen Coronazeit die Gemeinschaft gewesen sei. In solchen Zeiten merke man deutlich, dass es nicht die materiellen Dinge seien, die einem helfen, sondern das Aufgehoben sein in einer Gruppe, in der man Liebe, Geborgenheit und Halt erfahre. Auch die Gottesdienste hätten sie nicht als Pflicht, sondern als Stärkung für die Sorgen und Nöte des Alltags erfahren, stellten die Konfirmierten heraus. Nächstenliebe sei für sie etwas Wichtiges gewesen. So hätten sie alle sechs bis acht Wochen 160 Seniorenbriefe ausgetragen, erzählten sie, was manchmal auch ganz schön mühsam gewesen sei. Aber die Freude der Senioren hätte sie für alle Mühe entlohnt. Die Konfirmierten freuten sich, dass ihre Interviews über die Initiative ‚Auringen hilft‘ im Vorstellungsgottesdienst andere Menschen motiviert hatten, dafür zu spenden. Sie selbst hatten von ihrem Konfirmationsgeld abgegeben und so seien 275 Euro zusammengekommen. Zum Schluss betonten die Konfirmierten, dass die Gemeinschaft ihnen auch geholfen habe, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken. Vor einem Jahr hätten sie sich zum Beispiel noch nicht vorstellen können, vor einer Gemeinde zu stehen und erst recht nicht selbst Gebete und Texte für einen Gottesdienst zu erarbeiten. „Gemeinsam seid ihr stark – in diesem Vertrauen könnt ihr euch zuversichtlich und hoffentlich voller Freude und Neugier auf den spannenden Weg begeben, zu entdecken, was der christliche Glaube für euch bedeutet“, ermutigte Pfrn. Ackermann die neuen Konfirmanden am Ende des Predigtgesprächs. Zum Schluss stellte sie diese namentlich vor und überreichte ihnen als Begrüßungsgeschenk einen Kuli mit dem Symbol des Fisches. Beim Orgelnachspiel zogen die 26 neuen Konfirmanden feierlich aus der Kirche aus.

 Konfirmierte und Konfi-Teamer gestalten den Begrüßungsgottesdienst

 Pfrn. Bea ackermann zeigt stolz die originell gestaltete Konficamp-Fahne

 Gesamtbild der 26 neuen Konfirmanden in der Kirche

 Gruppenbild der 26 neuen Konfirmanden

 

Kennenlernnachmittag der neuen Konfis am Freitag 10.06.2022
‚Eine echte Steigerung und auch eine Herausforderung‘ schmunzelte Pfrn. Bea Ackermann, als sie hörte, dass sich nach 11 Konfirmanden im letzten Jahr in diesem Jahr 26 Konfirmanden angemeldet hatten ( 23 aus Auringen, 3 aus Medenbach). Aber sie habe ein so starkes Team von 12 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sie bei der Konfirmandenarbeit unterstützen, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauche, betonte sie. Sechs von ihnen unterstützten dann die Pfarrerin beim Kennenlernnachmittag der neue Konfis in der Pfarrscheune Medenbach am Freitag den 10.6. von 15 – 18 Uhr.  Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Nachmittag im Pfarrhof stattfinden. Nach einer kleinen Andacht gab es lustige Kennenlernspiele. Danach konnten die Konfis in zwei Gruppen spielerisch ihre Gemeinschaftsfähigkeit beim Fadenkranspiel prüfen, bei dem nur mit geschickter Taktik, viel Geduld und Fingerspitzengefühl Türme aufeinander gebaut werden mussten. Anschließend verzierten die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit viel Geduld und Kreativität ihre Konfirmationskerze, die sie durch das Konfirmandenjahr begleiten soll. Sie wird zu Beginn jedes Unterrichts für einen kleinen liturgischen Beginn mit Gebet und Lied angezündet werden. Für das bevorstehende Konficamp, auf das sich alle schon riesig freuen, wurde dann auch noch ganz kreativ eine Fahne gebastelt mit dem Motto des Konficamps „Wir gewinnt“. Alle Hände voll zu tun hatten dabei die jugendlichen Konfi-Teamerinnen und -teamer, um die Konfirmanden hierbei zu unterstützen und bekamen dafür von Pfrn. Ackermann ein großes Lob.

 Konfis haben viel Spaß beim Fadenkranspiel

 Konfis verzieren ihre Konfirmationskerze

 

 

Zentraler Familiengottesdienst zum Pfingstfest
An Pfingstmontag um 10.30 Uhr fand in der evangelischen Kirchengemeinde Auringen der zentrale Familiengottesdienst zum Pfingstfest für die drei Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod statt. Er stand unter dem Thema „Gottes Geist bringt uns in Bewegung“. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass Familien mit ihren Kindern, aber auch viele Erwachsene aus allen drei Gemeinden anwesend waren. Bewegt ging es dann tatsächlich in diesem fröhlichen Gottesdienst zu. So waren viele Lieder mit Bewegungen verbunden, die Große und Kleine begeistert mitmachten. Hl. Geist sei im Hebräischen ‚ruach‘ erklärte Pfrn. Ackermann den Gottesdienstbesuchern und das bedeute ursprünglich Atem, Wind, Hauch. Im Gespräch mit den Kindern stellte sie heraus, dass der Wind unsichtbar sei, man aber sehen und spüren könne, dass er Kraft habe und Dinge bewege. Der Heilige Geist sei also die Kraft der Liebe Gottes, die die Jünger damals an Pfingsten bewegt und verändert habe und auch heute Menschen neue Kraft und Hoffnung geben könne, betonte sie. In die kindgemäß erzählte Pfingstgeschichte, die mitgestaltet wurde von den Kindergottesdienstmitarbeiterinnen Nicole Brack und Katharina Ruf, wurden die Kinder aktiv mit einbezogen. So durften sie mit Rasselinstrumenten den Sturm darstellen. Höhepunkt für die Kinder war dann der pfingstliche Freudentanz mit bunten Bändern. Genau aus dieser Begeisterung sei damals Kirche entstanden betonte Pfrn. Ackermann und entstehe sie auch heute noch. Eindrucksvoll erlebe sie das in den Kindergottesdiensten der beiden Gemeinden Auringen und Medenbach, in denen viele neue Kinder dazu kämen, weil die Kindergottesdienstkinder sie mit ihrer Begeisterung angesteckt hätten. Eine solche Begeisterung für Kirche wünschte sie sich auch von den Erwachsenen, fügte Pfrn. Ackermann schmunzelnd hinzu.

Foto: 0151: Fröhlicher Pfingsttanz der Kinder 

 

Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden am 15.05.2022
Mach die Welt zu einem besseren Ort

Unter das Thema „Heal the world – mach die Welt zu einem besseren Ort“ hatten die Auringer und Medenbacher Konfirmanden ihren Vorstellungsgottesdienst am Sonntag den 15.5.2022 um 10.30 Uhr in der Medenbacher Kirche gestellt. Sie klagten Zustände in der Welt an, die nicht dem entsprechen, was Gott sich von seiner Schöpfung erträumt habe wie Hass, Gewalt, Krieg, Mobbing und Umweltzerstörung. Auf Wolken hatten sie dann ihre Träume von einer besseren Welt geschrieben. Jesus habe eindrücklich vorgelebt, wie man diesen Traum verwirklichen könne, ebenso Menschen wie Martin Luther King und Greta Thunberg, mit deren Leben sich die Konfis beschäftigt hatten. Jede und jeder von uns kann in seinem Leben mit dazu beitragen, dass die Welt ein wenig heiler wird, war eine der Grundaussagen des Gottesdienstes. So waren die Konfis ganz begeistert davon, dass seit Ausbruch des Ukrainekrieges sofort einige Menschen sich zusammengeschlossen hatten in der Initiative „Auringen hilft der Ukraine“. Die Gottesdienstbesucher bekamen durch einen Zusammenschnitt der Interviews, die die Konfis mit Angela Weck und Carolina Goretzky geführt hatten, einen interessanten Einblick in die engagierte Arbeit der Initiative (www,auringen-hilft.de) Dass sie selbst als Konfirmanden geholfen haben, die Welt ein Stück besser zu machen, erzählten sie in ihren Erfahrungen davon, wie sie ein Jahr lange alle sechs bis acht Wochen Seniorenbriefe an 160 Auringer und Medenbacher Senioren ab 80 Jahre ausgetragen hatten, was manchmal ganz schön anstrengend gewesen sei. Aber für die Freude und Dankbarkeit der Senioren hätten sie gerne ihre freie Zeit hergegeben, betonten sie. Die Gottesdienstbesucher waren tief beeindruckt und auch berührt von den tiefsinnigen Texten und Gedanken der Konfirmandinnen und Konfirmanden. Der Gottesdienst wurde kompetent von Sandro Göbel und seinen Assistenten Anton und Paul Göbel. Mit einem fröhlichen Sektempfang in der Pfarrscheune wurde die gemeinsame Konfirmandenzeit abgeschlossen. Die Konfis freuten sich über viel Lob von den Gottesdienstbesuchern.

 Der Vorstellungsgottesdienst wurde gestreamt

 Gesamtbild Konfis: Beim Sektempfang in der Pfarrscheune freuen sich die Konfis über viel Lob für ihren Vorstellungsgottesdienst

  

Vorstellungsgottesdienst vom 15.05.2002 um 10:30 Uhr im Livestream zu sehen:
https://www.twitch.tv/evkgauringenmedenbach


 

Stefanie Lorenz feierlich in ihr Amt als Kirchenvorsteherin eingeführt
Am Sonntag den 1.5.2022 hatte die evangelische Kirchengemeinde Medenbach um 17 Uhr zum Gottesdienst unter dem Thema „Hirtin und Hirte sein für andere“ eingeladen. In ihrer Predigt darüber, wie Jesus Simon Petrus als Oberhirten über die christliche Kirche einsetzt, stellte Pfrn. Bea Ackermann heraus, was Hirtin und Hirte sein bedeute, nämlich Weideplätze für die Seele schaffen, einen Raum, an dem Menschen etwas von Gottes bedingungsloser und barmherziger Liebe erfahren, die jeden so annehme, wie er sei, auch mit seinen Fehler und Schwächen. Und daher könne jeder Hirte oder Hirtin für andere sein an seinem Platz:  als Eltern, Großeltern, Klassenkameraden, Arbeitskollegen oder wo auch immer, betonte die Pfarrerin. Sie freue sich, dass in der Kirchengemeinde schon viele gute Hirtinnen und Hirte für andere seien: im Besuchsdienstkreis, im Kindergottesdienst-Team oder auch im Kirchenvorstand. Höhepunkt des Gottesdienstes war die feierliche Einführung der neu berufenen Kirchenvorsteherin Stefanie Lorenz in ihr Amt, die Pfrn. Ackermann zusammen mit Kirchenvorsteherin Susanne Schönborn gestaltete. Ganz konkret wurde das Hirtenamt der Gemeinde darin, dass es eine besondere Fürbitte gab für die verstorbene Brigitte Herberg, aber auch eine Fürbitte für eine gesegnete Hochzeitsfeier des Brautpaares Kerstin Spieker und Christian Lang am 14.Mai in der Medenbacher Kirche. Da bei der Einführung von Susanne Schönborn im Dezember letzten Jahres die Coronamaßnahmen noch zu streng waren, fand nach dem Gottesdienst ein kleiner Umtrunk zu Ehren der beiden neuen Kirchenvorsteherinnen in der Pfarrscheune statt. Pfrn. Ackermann erhob ihr Glas auf die beiden neuen “Powerfrauen“.

Pfrn. Ackermann segnet die neue Kirchenvorsteherin Stefanie Lorenz für ihr neues Amt

 Stefanie Lorenz freut sich über ihr neues Amt als Kirchenvorsteherin

 

Gemeinsames Tischabendmahl von Auringen und Medenbach in der Pfarrscheune
Die evangelischen Kirchengemeinden Auringen und Medenbach freuten sich, dass sie nach zwei Jahren Pause aufgrund der Pandemie nun endlich wieder an Gründonnerstag gemeinsam das Tischabendmahl feiern konnte, das 2019 zum ersten Mal gemeinsam in der Pfarrscheune stattgefunden hatte. So saßen an Gründonnerstag 20 Gottesdienstbesucher aus Auringen und Medenbach um den festlich gedeckten Tisch, der von Kirchenvorsteherinnen aus beiden Gemeinden vorbereitet worden war. Auf geheimnisvolle Weise nehme uns das Abendmahl hinein in die Gemeinschaft mit Jesus Christus, betonte Pfrn. Bea Ackermann in einer kurzen Ansprache. Zu dieser Gemeinschaft gehöre jeder dazu wie damals beim letzten Abendmahl – selbst der Verräter. Keine und keiner werde ausgeschlossen, fuhr die Pfarrerin fort. Diejenigen, die zusammen Abendmahl feiern, verwandelten sich und damit ihre Haltung zu ihren Mitmenschen, indem sie ihre Zeit, ihre Liebe und ihre Fürsorge mit anderen teilen und so erfahren dürfen, dass gerade dies dazu verhelfe, das eigene Leben lebenswerter und liebenswerter zu machen. Höhepunkt des Gottesdienstes war das Abendmahl mit Wein oder Traubensaft und mit Broten in Fischform, die Kirchenvorstandsvorsitzende Gabriele Schmidt mit viel Liebe gebacken hatte. Bei fröhlichen Tischgesprächen nahm man sich eine gute Viertelstunde Zeit für das gemeinsame Abendmahl. Jeder konnte sich nachschenken und sich von den Brotfischen nehmen. So wurde der Gemeinschaftscharakter des Abendmahls noch viel deutlicher als sonst.

Gemeinsames Tischabendmahl in der Pfarrscheune Medenbach

In zeitlich größerem Rahmen als sonst gab es für jeden Wein oder Saft und selbst gebackene ‚Brotfische‘

 

Blockunterricht der Konfis zum Thema Bibel in der Pfarrscheune in Medenbach am 18.03.2022
Dass das Thema Bibel durchaus spannend sein kann, erlebten die 11 Auringer und Medenbacher Konfirmanden in ihrem Blockunterricht am Freitag den 18.3. von 15 – 18 Uhr und am Samstag den 19.3. von 10 – 13 Uhr in der Pfarrscheune in Medenbach. Die Konfis hatten von zu Hause Familienbibeln und Kinderbibeln mitgebracht. Zusammen mit einer Reihe ganz alter Bibeln (die älteste war von 1716) die Pfrn. Bea Ackermann mitgebracht hatte, kam so eine interessante Bibelausstellung zusammen, die zu Beginn des Nachmittags in Ruhe erkundet werden konnte. Nach einer Einführung in die Entstehung der Bibel konnten sich die Konfis erst einmal mit Muffins stärken. Danach durften sie paarweise auf eine spannende Entdeckungsreise gehen. An verschiedenen Stationen wurden Aufgaben gelöst, bei denen sie auf spielerische Weise viel Wissenswertes über die Bibel und auch den Umgang mit ihr lernten. So gab es z.B. ein Kreuzworträtsel, bei dem Bibelstellen nachgeschlagen werden mussten, um die richtigen Lösungen zu finden. Am Samstagmorgen gab es zur Auflockerung dann auf dem Hof der Pfarrscheune den Gruppentanz ‚Busstop‘, den die Konfis auf der Konfirmandenfreizeit vor einigen Wochen gelernt hatten. Nach einigen wichtigen Informationen zur Bibel ging die spannende Entdeckungsreise des Vortages weiter. Paarweise hatten die Konfis wieder verschiedene Aufgaben zu lösen. So wurden Bibelstellen aus drei verschieden Bibelübersetzungen miteinander verglichen und ein Fragebogen beantwortet zur persönlichen Meinung zur Bibel. Um selbst zu erleben, wie das gleiche Ereignis von verschiedenen Autoren unterschiedlich erzählt wird, wie es in den Evangelien der Fall ist, schrieben die Konfis einen Bericht von ihrer Konfirmandenfreizeit. Natürlich gab es auch an diesem Morgen eine Pause mit den beliebten Muffins. Zum Abschluss kämpften zwei Gruppen in einem spannendes Bibelquiz um den Sieg, der mit Süßigkeiten belohnt wurde, die Zweitplatzierten gingen jedoch auch nicht leer aus.

 Zwischen den spannenden Stationen zum Thema Bibel stärkten sich die Konfis mit Muffins

 Von ganz alten Bibeln bis zu Kinderbibeln – die Konfis schauten sich mit Interesse die vielfältigen Bibeln an

 

Fastnachtlicher Familiengottesdienst in Medenbach
Die evangelische Kirchengemeinde Medenbach hatte am Sonntag den 13.2.2022 um 17 Uhr zum Familiengottesdienst zur Fastnacht unter dem Thema „Wir Christen – ein bunter Haufen“ in die evangelische Kirche Medenbach eingeladen. Küster Jochen Heinrich hatte den Altar faschingsmäßig geschmückt mit Luftschlangen und einem bunten Blumengesteck. Organistin Ira Deuling brachte mit dem Narrhalla-Marsch auf der Orgel gleich zu Beginn alle in eine fröhliche Fastnachtsstimmung. Mit ‚Helau‘ begrüßte Bettina Göbel als Clown dann anschließend die Gottesdienstgemeinde. Pfrn. Bea Ackermann freute sich, dass nicht nur die zehn Kinder fantasievoll verkleidet waren, sondern dass auch drei Erwachsene originelle Kostüme hatten. Mit dem schmissigen Lied ‚Einfach spitze, dass du da bist‘, das sie mit der Gitarre begleitete, begrüßte sie dann musikalisch die Gottesdienstbesucher. Zwei Wochen lang hatten sich die Kindergottesdienstkinder mit dem Thema „Die Jünger – ein bunter Haufen“ befasst. Die Ergebnisse daraus flossen in diesen fröhlichen Familiengottesdienst ein. So hing an einem Seil quer über dem Taufbecken ein Fischernetz voll mit bunten Papierfischen, kunstvoll von den Kindern verziert. Diese sollten symbolisieren, dass auch die Kinder als Jüngerinnen und Jünger Jesu in seiner Nachfolge ‚Menschenfischer‘ sein können, also Menschen für Gott begeistern können, stellte sie in einem fröhlichen Zwiegespräch mit dem Clown dar, der überzeugend von Bettina Göbel dargestellt wurde. Jeder sei dabei für Gott wichtig, er mache keine Unterschiede, sondern jeder sei ein kostbarer Diamant mit vielen wertvollen Fähigkeiten, stellten die beiden heraus. Die Kinder hatten im Gottesdienst auf drei Diamanten aus Papier, die sie noch fantasievoll verziert hatten, geschrieben, was sie selbst und was Mama oder Papa und Oma oder Opa am besten können. So wurden u.a.: reiten, turnen, klettern, malen, mit der Freundin gut Quatsch machen als Fähigkeiten der Kinder genannt. Bei Mama und Papa wurde u.a. genannt: sich gut um mich kümmern, kochen, im Garten arbeiten, kuscheln, Traktor fahren und zweimal stand da:‘ Papa du bist der Beste.‘ Während bei der Oma spielen, kochen und backen im Vordergrund stand, wurde der Opa mehr für die handwerklichen Dinge genannt wie gut streichen, Heizung einbauen und Traktor fahren. Dass die Kinder ein ganz besonderer Schatz der Gemeinde seien, die Farbe und Lebendigkeit in die Gemeinde hineinbrächten, wurde aus dem weiteren Zweigespräch mit dem Clown deutlich und wurde dann noch vertieft durch das Lied ‚Wir sind die Kleinen in den Gemeinden und ohne uns geht gar nichts‘. Mit dem fastnachtlichen Orgelnachspiel „Im Schatten des Doms“ setzte Organistin Ira Deuling einen fröhlichen Schlusspunkt, der von den Gottesdienstbesuchern begeistert applaudiert wurde. Pfarrerin Bea Ackermann und alle Mitwirkenden des fröhlichen Familiengottesdienstes hatten gezeigt, dass Spaß und Freude auch in der Kirche ihren Platz haben.

Kinder gestalten den Gottesdienst mit
 

Pfrn. Ackermann zeigt dem Clown die schatzkiste mit Diamanten
 

10 fantasievoll verkleidete Kinder hatten viel Spaß im Faschingsgottesdienst

 

Individuelle Taufangebote in Medenbach

Eigentlich finden Taufen in der evangelischen Kirche immer in einem öffentlichen Gottesdienst statt. Doch da durch die Coronabeschränkungen die Anzahl der Gottesdienstbesucher begrenzt ist, hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau schon seit einigen Monaten die Möglichkeit gegeben, private Taufgottesdienste stattfinden zu lassen. Dies bietet den Taufeltern dann auch die Möglichkeit, die Taufgottesdienste individuell mitgestalten zu können. Pfrn. Bea Ackermann freut sich, dass dieses Angebot in Medenbach sehr gut angenommen wird. Am 8.8.2021 um 13 Uhr taufte sie den kleinen Sam George Yalaza. Da sein Vater der griechisch-orthodoxen Konfession angehört, gestaltete Pfrn. Ackermann den Taufgottesdienst sehr festlich mit Orgelmusik. In die Taufliturgie bezog sie noch einen Salbungsritus für den Täufling mit ein, damit auch die griechisch-orthodoxen Familienangehörigen sich heimisch fühlen konnten. Am Sonntag den 15.8. wurde dann der kleine Iven Becher getauft. Der Taufgottesdienst stand unter dem Thema „Von Gott behütet“ und wurde mitgestaltet von der Auringer Kindergottesdienstmitarbeiterin Xenia Dillenberger und ihrer Tochter Nika, die gleich zu Beginn sehr schön einen Psalm las. In einem lustigen Zwiegespräch mit Pfrn. Ackermann und der Handpuppe Wido, sehr schön gespielt von Xenia Dillenberger, stellten beide fest, dass Gott wie ein unsichtbarer Hut auf unserem Kopf sei. Dies bedeute aber nicht, dass Gott uns vor allem Unglück bewahre. Aber er behüte uns in diesen Zeiten, betonte Pfrn. Ackermann, dass wir uns nicht allein fühlen wieder neuen Mut und neue Kraft bekämen. Dazu schicke er uns liebe Menschen, die für uns da seien. Viele fröhliche Lieder wurden gesungen, die Pfrn. Ackermann mit der Gitarre begleitete und von Groß und Klein begeistert mitgesungen wurden.

 

Wegen der Coronabedingungen darf die Patin das Taufwasser über den Täufling gießen, während Pfrn. Ackermann die Taufformel spricht

 

Lustiges Zwiegespräch zwischen Pfrn. Ackermann und dem kleinen Wido (Xenia Dillenberger) über das Thema ‚Von Gott behütet sein‘

 Begeistert sangen Kleine und Große die fröhlichen Lieder mit Bewegungen

 

 

 

 

 

 

 

 Gesamttaufbild

 

 

Regelung der Gottesdienste in der Zeit von Corona

Aktuelle Coronaregelungen bitte beim Kirchenvorstand oder Pfrn. Ackermann erfragen !

Gemeindebriefe
Der Gemeindebrief Juni bis August 2022 ist leider Online nicht verfügbar !!

Weinstand 2022
Die Weinstandstermine sind unter Weinstand abrufbar !

Ev. Kirche Dezember 2022
siehe Gottesdienste

Posaunenchor
Für die Termine des Posaunenchor für 2022   <bitte hier klicken>

 

SPENDENKONTO:

Ev. Kirchengemeinde Medenbach

IBAN: DE18 5109 0000 0020 2464 05
bei der Wiesbadener Volksbank

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Evangelische Kirchengemeinde Wiesbaden-Medenbach  | kirchengemeinde.medenbach@ekhn.de
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