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Gottesdienst- und Veranstaltungskalender 2020

Nachdem nun wieder Gottesdienste gefeiert werden dürfen, anbei die neuen Termine.

Gottesdienstteilnahmen müssen telefonisch angemeldet werden !
Anmeldungen bitte, bis Samstag 14:00 Uhr, telefonisch bei Pfrn. Bea Ackermann unter 06127/4271.

 

 Datum Zeit Was Wo Wer
 Sonntag    12.07.2020   9:30 Gottesdienst ev. Kirche Medenbach Pfrn. Ackermann
 Sonntag    26.07.2020 17:00 Gottesdienst ev. Kirche Medenbach Pfrn. Ackermann
 Sonntag      9.08.2020   9:30 Gottesdienst ev. Kirche Medenbach Pfrn. Ackermann
 Sonntag    23.08.2020 17:00 Gottesdienst ev. Kieche Medenbach Pfrn. Ackermann

 

Für den Gottesdienst- und Veranstaltungskalender in der Autobahnkirche klicken sie bitte <hier>

 

Manna und Regen vom Himmel

Trotz der Beschränkungen durch Corona ließen es sich die evangelischen und katholischen Gemeinden von Auringen, Medenbach und Naurod nicht nehmen, den traditionellen oekumenischen Weihergottesdienst am Sonntag den 28.6.2020 um 15 Uhr zu feiern. Allerdings fand er nicht, wie sonst, am Auringer Weiher statt, sondern auf dem Bolzplatz in Medenbach. Hier hatte man vom Gottesdienst an Christi Himmelfahrt schon einen ausgeklügelten Plan und genügend Platz, die Bänke so zu stellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden konnten. Der Gottesdienst stand unter dem Thema ‚Oasen in der Wüste‘ und wurde gestaltet von Pastoralreferent Stephan Lechtenböhmer, Pfrn. Bea Ackermann, Pfrn. Arami Neumann und Vikar Ansgar Leber. In ihren Kurzansprachen beleuchteten sie die Erzählung von Mose, der sein Volk durch die Wüste führt, und fanden zahlreiche Parallelen zur aktuellen Wüstensituation der Pandemie so z.B. das Murren und die Ungeduld der Menschen oder die Tendenz, die Ursachen für eine schwere Situation einseitig den politisch oder religiös Verantwortlichen ‚in die Schuhe zu schieben‘. Demgegenüber hoben alle in ihrer Ansprache die Güte und Geduld Gottes hervor, der für sein Volk auch in der Wüstensituation sorgt, indem er Wachteln und Manna vom Himmel regnen lässt. Ganz konkret durften sich dann auch die über 70 Gottesdienstbesucher mit ‚Himmelsbrot‘ stärken. Pfrn. Ackermann hatte für alle Mazzen, ungesäuertes Brot, in Tüten verpackt mit der Aufschrift: „Mann – Brot vom Himmel. Es stärke dich für deinen Weg.“ Dass man das Brot auch mit denen teilen sollte, die wenig oder gar nichts haben, betonte Pfrn. Arami Neumann in ihrer Kurzansprache. Konkret wurde dies Vorhaben in der Kollekte, die in diesem Gottesdienst für die Wiesbadener Tafel erbeten wurde. Pastoralreferent Stephan Lechtenböhmer betonte, wie wichtig es sei, gerade jetzt zu helfen, wo durch die Coronakrise viele Menschen noch stärker unter der Armut litten. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von Markus Kaiser am Keyboard und Profisängerin Lisa Rau, die, neben solistischen Einlagen, auch die Gemeindelieder sang, da das gemeinsame  Singen zurzeit immer noch nicht erlaubt ist. Auch der zeitweilige Regen, für die die meisten Gottesdienstbesucher sich schon mit Schirmen gewappnet hatten, minderte nicht die Freude am gemeinsamen oekumenischen Gottesdienstfeiern.

 

 

Zentraler Familiengottesdienst zu Pfingsten
Bei strahlendem Sonnenschein und etwas pfingstlichem Wind feierten die evangelischen Kirchengemeinden Auringen/Medenbach/Naurod an Pfingstmontag um 10.30 Uhr auf der Wiese hinter der evangelischen Kirche Auringen den zentralen Familiengottesdienst zu Pfingsten mit dem Thema „Gottes Kraft der Liebe“.
Fleißige Helfer hatten alles so vorbereitet, dass alle notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten wurden: von der Teilnehmerliste über Desinfektion, Mundschutz und Plätze im Abstand von 1,50 m. Pfrn. Bea Ackermann freute sich bei ihrer Begrüßung, dass sie endlich wieder live mit den Kindern Gottesdienst feiern dürfe und nicht, wie bisher, nur online. Dass sie sich auch freuten, bekräftigten die zahlreichen Kinder mit einem kräftigen ‚Ja‘. Noch nie habe man die Pfingstbotschaft, dass Gott die Kraft seiner Liebe, den Heiligen Geist, schicke, so dringend gebraucht wie jetzt, wo die Menschen genauso verzweifelt und erschöpft seien wie die Jünger damals nach Jesu Tod, betonte Pfrn. Ackermann weiter. Leider dürften die Gottesdienstbesucher trotz Mundschutz nicht singen, bedauerte sie, sie habe aber Lieder mit vielen Bewegungen ausgesucht. So sang Pfrn. Ackermann mit Gitarrenbegleitung mit den notwendigen 6 m Sicherheitsabstand und die Kinder, aber auch viele Erwachsene, begleiteten die Lieder mit den entsprechenden Bewegungen, was allen sichtlich Spaß machte und ein guter Ersatz für das fehlende Mitsingen war. Wie in den Kindergottesdiensten üblich, durften die Kinder von dem berichten, was sie bedrückt. Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack legte stellvertretend dafür jeweils einen Stein auf den Altar. Für die vielen schönen Dinge, die es auch in dieser Zeit gibt, legte Kindergottesdienstmitarbeiterin Katharina Ruf jeweils ein Blümchen. In die Pfingsterzählung band Pfrn. Ackermann alle Gottesdienstbesucher mit ein, indem sie alle wörtlichen Aussagen der Erzählungen von allen wiederholen ließ. Dadurch wurde die Erzählung sehr lebendig. Im anschließenden Zwiegespräch mit Wido, dem kleinen Wiedehopf, wurde die Pfingsterzählung auf die heutige Situation übertragen. Der Heilige Geist sei die Kraft, die von Gott selbst komme und die brauche man jetzt dringend in der Coronakrise, betonte Wido, und diese Kraft Gottes schenke einem Geduld und helfe einem, trotz allem auch die schönen Dinge zu sehen. Um diese Kraft wurde dann in den Fürbitten gebetet, die von Lisa Brack, Felicitas Wall und Konstantin Fritsche gelesen wurden. Fröhlich und gestärkt gingen die 41 Gottesdienstbesucher nach Hause.

Fröhliches Zwiegespräch mit Wido und Pfrn. Ackermann 
über die Bedeutung des Pfingstfestes.

Da das gemeinsame Singen nicht erlaubt ist, werden die
Lieder mit vielen Bewegungen begleitet.

Groß und Klein haben viel Spaß beim Begleiten der Lieder
durch Bewegungen.

 

Der Himmel über dem Medenbacher Bolzplatz…

…war wunderschön am 21. Mai, dem Himmelfahrtstag, strahlend blau in seiner Weite, ungestört von Kondensstreifen, die in diesem Frühjahr dank Corona fehlen. Der gemeinsame Gottesdienst der pfarramtlich verbundenen Gemeinden Auringen, Medenbach und Naurod – kurz: AMeN – konnte ohne Regenschirme im Freien stattfinden, wie vorgesehen und erhofft. Der Bolzplatz, umgeben von hohen Bäumen, hat sich als idealer Ort für den Open Air-Gottesdienst erwiesen, er bietet Platz für viele, viele Bänke, die erforderlich waren, um den über 50 angemeldeten Gottesdienstbesucher*innen Sitzplätze im gebotenen Abstand anbieten zu können. Ja, es ist eine seltsame Zeit, in dem es keine Zusammenkunft einer größeren Zahl von Menschen gibt, die nicht akribisch geplant sein muss, um die Hygieneregeln zur Vermeidung von covid19-Infektionen umzusetzen. Als aber am Himmelfahrtstag alle ihre Plätze eingenommen hatten – Mitglieder der Kirchenvorstände spielten ‚Platzanweiser‘ – der Platz locker gefüllt wirkte, man sich kreuz und quer trotz Mund-Nasen-Schutz erkannte und freudig winkend begrüßte, waren die Mühen der Vorbereitung ganz schnell vergessen. Und ganz nebenbei hat Corona auch dafür gesorgt, dass Medenbacher, Auringer und Nauroder Besucher*innen bunt gemischt durcheinander saßen und nicht in ‚Blöcken‘, wie im letzten Jahr.

Der Gottesdienst wurde um 10 Uhr mit Trompetenspiel des Ehepaars Dreyer aus Medenbach eröffnet, das auch die Lieder begleitete. Wie es die Hygieneordnung für Gottesdienste festlegt, durfte selbst im Freien nicht von der Gemeinde mitgesungen werden, nur Pfarrerin Bea Ackermann (Auringen/Medenbach), Pfarrerin Arami Neumann und Vikar Ansgar Leber (beide Naurod) sangen in gebührendem Abstand die ersten Strophen. Aber Mitsummen ist allen erlaubt, und das wehte leise hörbar über den Platz, so, als würde die Luft selbst tönen. Die 2. Strophe der Lieder wurde gemeinsam gesprochen: Auch das hat was! Man wird sich der Texte viel stärker bewusst, wenn man sie einmal laut liest… Und im Mittelpunkt des Gottesdienstes, wie üblich, stand die Auslegung der Schriftlesung (Johannes 17,20-26), eines schwierigen und abstrakten Textes, der nicht die Himmelfahrt selbst zum Thema hat, sondern die Einheit von Jesus, den Menschen und Gott durch die Liebe beschreibt. Die drei Geistlichen übernahmen je einen Predigtteil, und sie sprachen, sich in ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar ergänzend, über die Einheit, die Gemeinschaft der Menschen untereinander durch die Verbindung mit Jesus (Vikar Leber), die Liebe und ihre Kraft, die aus Gott kommt und in den Menschen wirkt (Pfrn. Ackermann), und die Schwierigkeit, die ‚Abwesenheit‘ eines Gottes zu verarbeiten, der seinen Sohn in die Welt der Menschen geschickt, ihn dann aber zu sich zurückgeholt hat (Pfrn. Neumann). Gemeinschaft, Liebe und Bedürftigkeit – zentrale Aspekte des Menschseins, die kurzen Predigten haben auf einfache, beeindruckende Weise die geistige Weite und das feste Fundament des christlichen Glaubens aufgezeigt, die Jesus Worte beschreiben. Das Licht, die Wärme, der weite Himmel, der feste Boden unter den Füßen, sie waren spürbar in diesem Gottesdienst, innen und außen.

Dazu passte auch, dass die Gemeinde applaudierte, als Frau Ackermann zum Abschied darüber sprach, dass sie froh und dankbar dafür sei, dass wir es geschafft haben, unter den gegebenen erschwerenden Umständen doch so zahlreich zusammenzukommen und diesen Gottesdienst gemeinsam, sogar gemeindeübergreifend, zu feiern. Und es passte, dass über 260 € Kollekte für die Evangelische Weltmission gespendet wurden, für die Arbeit der Missionswerke EMS und VEM, die kirchlich geführte Gesundheitsstationen und Hospitäler in Ländern Afrikas und Asiens aufbaut.

Zur Nachbereitung gehörte es, dass die Orga-Teams der Gemeinden die Bänke vor dem Wegräumen desinfizierten. Das hat es vermutlich auch noch nicht gegeben, desinfizierte Festzeltgarnituren im Pavillon… Aber sicher ist: Open Air-Gottesdienste wird es auf dem Medenbacher Bolzplatz sicher wieder geben!

                                                                                                                                                                                                                                                         Dr. Margit Ruffing

 

 

Das Ehepaar Dreyer gestaltete den Gottesdienst festlich
mit ihren Trompeten

Die über 50 Gottesdienstbesucher genossen den Gottesdienst
unter freiem Himmel

Pfrn. Bea Ackermann, Pfrn. Arami Neumann und Vikar 
Ansgar Leber (von links nach rechts)

 

 

 Online-Andachten aus der Medenbacher Kirche
Im Zuge der gemeinsamen Onlineandachten der evangelischen Kirchengemeinden Auringen/Medenbach fanden die beiden Andachten am 19.4.2020 in der Medenbacher Kirche statt. Die Andacht für Erwachsene stand unter dem Thema der aktuellen Impulspost „Gottkontakt“. Musikalisch wurde sie gestaltet vom Ehepaar Dreyer, die mit ihrem Trompetenspiel der Andacht einen festlichen Rahmen verliehen. Den Titel ihres Trompetenvorspiels ‚Yesterday‘ nahm Pfrn. Bea Ackermann in ihrer Begrüßung auf: „Gestern schienen meine Probleme so weit weg zu sein. Jetzt sieht es so aus, als ob sie niemals verschwinden würden.“ – dieser Text der Beatles treffe genau die aktuelle Situation, betonte sie, andererseits erlebe sie aber auch, dass Menschen ganz neu Kontakt zu Gott knüpften. Beten als wichtigste Möglichkeit, mit Gott in Kontakt zu treten, war dann auch das Thema der Andacht, das Pfrn. Ackermann mit Bettina Göbel in einem Predigtgespräch erörterten. Zunächst stellten sie heraus, dass Klagen, Fragen und Zweifel zum Glauben dazu gehörten wie der Schatten zum Licht. Auch Jesus habe am Kreuz mit den Worten des Psalms 22 geklagt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Pfrn. Ackermann ermutigte die Zuschauer, selbst einen Klagepsalm zu verfassen, so wie es die Konfirmanden des letzten Jahrgangs getan hätten. Marcel Braun, einer der aktuellen Konfirmanden, las einen dieser Klagepsalmen vor. Es sei aber auch wichtig, das Schöne nicht zu vergessen, betonte Bettina Göbel im Predigtgespräch. Sie genieße zurzeit, dass es überall grüne und blühe und die Sonne schon so schön warm scheine. Gott danken hebe den Blick aufwärts und verhindere, dass man sich im Strudel der Ängste und Sorgen nach unten ziehen lasse, bestätigte Pfrn. Ackermann ihre Aussage. Gemeinsam dankten sie Gott mit dem Lied: ‚Lobe den Herrn‘. Manchmal aber fehlten einem die eigenen Worte zum Beten. Da sei es gut, dass andere mit oder für einen beten, betonte Pfrn. Ackermann. Die Fürbitte für andere sei für sie eines der wichtigsten Gebete. So lud sie die Zuschauer ein, eine Fürbitte laut oder in Gedanken auszusprechen. Stellvertretend für all diese Bitten wurde dann eine Kerze angezündet. Mit dem hoffnungsweisenden Instrumentalnachspiel „We shall overcome“ endete die Andacht für Erwachsene aus Medenbach.

Im Mittelpunkt der Online-Andacht für Kinder stand die Erzählung von der Segnung der Kinder durch Jesus, die anschaulich mit Holzfiguren dargestellt wurde. Im anschließenden Zwiegespräch betonten Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel, wie zärtlich Jesus mit den Kindern umgegangen sei und dies zu einer Zeit, da die Kinder noch gar nichts zählten. Gerade das aber sei auch heute wichtig, gerade jetzt in dieser Zeit der Coronakrise, dass die Kinder Zärtlichkeit und gute, mutmachende und tröstende Worte erfahren. Pfrn. Ackermann stellte heraus, dass auch Jesus sich heute an das Gebot des Abstands halten würde. Doch sei er uns sowieso nicht mehr sichtbar und fühlbar nahe, sondern auf eine ganz neue Weise. Bettina Göbel bemerkte in diesem Zusammenhang, dass es Kindern viel leichter falle, darauf zu vertrauen, dass sie die Liebe Jesu im Herzen spüren können und darin seien sie ein Vorbild für Erwachsene. Zur Bekräftigung wurde dann das Lied „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden und ohne uns geht gar nichts“ gesungen. Bevor Pfrn. Ackermann den Segen sprach, bat sie die Kinder die Augen zu schließen und sich vorzustellen, dass Jesus sie in die Arme nehme und sage: Ich bin bei dir und hab dich lieb. Zum Abschluss bedankte sie sich nochmals bei allen Kindern, die für den Osterbrief der Senioren Ostereier gebastelt hatten. Außerdem teilte sie mit, dass es in Zukunft jeweils nur eine neue Online-Andacht geben würde, abwechselnd für Kinder und für Erwachsene. Am 26.4. starte man mit einer Andacht für Kinder.

Marcel Braun gestaltet den Onlinegottesdienst mit.

 

Online Gottesdienst aus Medenbach.

 

 

Mit Holzfiguren wird die Geschichte der Kindersegnung erzählt.
 

 

ONLINE-GOTTESDIENSTE

Wie viele andere Gemeinden suchte auch die evangelische Kirchengemeinde Auringen/Medenbach nach neuen Wegen, die Botschaft der Ostertage zu den Menschen zu bringen. So fand dann der Kinderkreuzweg an Karfreitag in diesem Jahr online statt. Pfrn.Bea Ackermann gestaltete mit Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack die fünf Stationen des Kreuzweges mit Tüchern und Symbolen, die die Ereignisse der Leidensgeschichte Jesu veranschaulichten. Die Gebete zu den einzelnen Stationen hatten drei Auringer und drei Medenbacher Kindergottesdienstkinder zu Hause per Video aufgenommen. Sie wurden dann mit in das Video des Kinderkreuzweges aufgenommen. Es war rührend zu erleben, mit welcher Inbrunst die Kinder die Gebete lasen, teilweise hatten sie sie sogar auswendig gelernt. Die Lieder begleitete Pfrn. Ackermann auf der Gitarre. An Ostersonntag gab es dann online einen Osterkindergottesdienst mit dem Thema „Wunderbare Verwandlungen“. Ein Schmetterling, als Handpuppe von Nicole Brack dargestellt, berichtete den Kindern von seiner Verwandlung von der Raupe über Kokon zum Schmetterling. Er habe sich als Raupe niemals vorstellen können, ein Schmetterling zu sein und fliegen zu können, erzählte er ihnen. An Ostern sei dann eine ganz besondere Verwandlung geschehen erzählte anschließend Pfrn. Ackermann den Kindern: Gott habe Jesus nicht im Grab gelassen, sondern ihm neues Leben geschenkt. So können wir fröhlich: ‚Halleluja, es ist Ostern‘ singen, ermunterte sie die Kinder. Gott wolle aber auch den Menschen jetzt schon im Leben neue Lebensmöglichkeiten schenken, wenn sie traurig, mutlos oder verzweifelt seien, so wie jetzt in der Coronakrise, erzählte Pfrn. Ackermann weiter. Dieses Vertrauen wurde dann musikalisch mit dem Lied „Du verwandelst meine Trauer in Freude“ bekräftigt. Für die Erwachsenen gab es dann an Ostern auch einen Gottesdienst, der musikalisch von Juliane Seibert an der Orgel begleitet wurde. Zusammen mit Pfrn. Ackermann und Rainer Schuch sang sie zwei mehrstimmige Stücke sowie die Gemeinde-Osterlieder, deren Texte eingeblendet wurden, sodass die Zuschauer die Möglichkeit hatten, mitzusingen. In ihrer Osteransprache ermutigte Pfrn. Ackermann die Menschen, darauf zu vertrauen, dass irgendwann einmal auch der riesengroße Stein von Ängsten, Sorgen und Nöte durch die Coronakrise weggerollt sei. Genau das sei das Unglaubliche und Hoffnungsvolle der österlichen Botschaft, dass Gottes Liebe stärker sei als der Tod und alle Tod bringenden Mächte und sie auch uns aus den Gräbern unserer Verzweiflung und Resignation heraushole und die Hoffnung auf neue Lebensmöglichkeiten schenke, betonte sie in ihrer Ansprache weiter. Musikalisch bekräftigt wurden diese Aussagen durch das Lied des Liedermachers Clemens Bittlinger „damit ihr Hoffnung habt“. Zum Abschluss des Gottesdienstes gaben Juliane Seibert, Rainer Schuch und Pfrn. Ackermann den Zuschauern musikalisch einen Wunsch mit, der in diesen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung bekommt: „Sei behütet auf deinen Wegen“, ebenfalls ein Lied von Clemens Bittlinger. Alle drei Gottesdienste wurden von Joshua Ackermann gefilmt und anschließend kompetent und mit vielen kreativen Ideen zusammengestellt.

Pfrn.Ackermann und Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack gestalten den Online-Kinderkreuzweg an fünf Stationen des Leidensweges Jesu.
 

 Juliane Seibert, Rainer Schuch und Pfrn.Ackermann gestalten den Ostergottesdienst musikalisch.

 

 

Hoffnungseier für die Senioren in Medenbach und Auringen
Um den Senioren ihrer beiden Gemeinden in dieser Corona-Krise ein Zeichen der Hoffnung zu schicken, hatten sich Pfrn. Bea Ackermann und Kindergottesdienstmitarbeiterin Bettina Göbel etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie riefen per Mail und What’s App die Kindergottesdienstkinder auf, Ostereier aus Tonkarton zu basteln. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich 26 Kinder in Medenbach und 28 Kinder in Auringen. Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel stellten dann für alle Kinder die Materialien in einem großen Umschlag zusammen und legten sie in eine Kiste vor den jeweiligen Gemeindebüros, von wo sie dann abgeholt werden konnten. Die gestalteten Ostereier wurden dann in die Briefkästen der Gemeinden eingeworfen. Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel waren überwältigt davon, wie liebevoll und kreativ die Kinder im Alter von 4 – 11 Jahren die insgesamt 212 Ostereier verziert hatten. Die unterschiedlichsten Materialien wurden dabei verwendet. Neben Buntstiften, Glitzersteinen, Federn u.a. malten viele Kinder kleine Motive, schnitten sie dann aus und klebten sie auf die Eier. Ein Geschwisterpaar hatte kleine Motive aus Bügelperlchen gebastelt und damit die Eier verziert. Viele schrieben auf die Rückseite ihrer Eier Ostergrüße oder sogar kleine Ostergedichte. Auch die Eltern waren von dieser Aktion total begeistert, wie viele Rückmeldungen zeigten. Pfrn. Ackermann schrieb dann an die knapp 200 Senioren der Gemeinden einen Osterbrief, legte diesem die gedruckte Version des Online-Ostergottesdienstes bei und eines der gebastelten Ostereier. Einige Konfirmanden und andere Freiwillige trugen die Briefe dann in den Gemeinden aus. Viele dankbare Rückmeldungen erhielt Pfrn. Ackermann von den Senioren per Telefon oder per Brief. Eine Seniorin war so begeistert, dass sie für den siebenjährigen Sebastian Fritsche, von dem ihr Hoffnungsei stammte, ein Dankeschön-Herz bastelte.

Osterei aus 108 gebastelten Ostereiern von 28 Auringer
Kindergottesdienstkindern.

Osterei aus 104 gebastelten Ostereiern von 26 Medenbacher
Kindergottesdienstkindern

 

 

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