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Gottesdienst- und Veranstaltungskalender 2020

Nachdem nun wieder Gottesdienste gefeiert werden dürfen, anbei die Termine für Mai.

Bitte melden Sie sich für die Gottesdienste telefonisch bei Pfrn. Bea Ackermann bis Freitag den 15. Mai um 12:00 Uhr an.

Telefon : 06122 42 71

 

 Datum Zeit Was Wo Wer
 Donnerstag 21.05.2020 10:00 Zentraler Gottesdienst an  Himmelfahrt auf dem Bolzplatz in Medenbach,
 bei schlechtem Wetter in den Kirchen Naurod, Medenbach und Auringen

 Bolzplatz Medenbach
 Pfrn. Ackermann,
 Pfrn. Neumann,
 Vikar Ansgar Leber,
 Ehepaar Dreyer mit Trompete
 Sonntag      31.05.2020 17:00 Gottesdienst an Pfingstsonntag ev. Kirche Medenbach Pfrn. Ackermann
   
  

 

Für den Gottesdienst- und Veranstaltungskalender in der Autobahnkirche klicken sie bitte <hier>

 

Online-Andachten aus der Medenbacher Kirche
Im Zuge der gemeinsamen Onlineandachten der evangelischen Kirchengemeinden Auringen/Medenbach fanden die beiden Andachten am 19.4.2020 in der Medenbacher Kirche statt. Die Andacht für Erwachsene stand unter dem Thema der aktuellen Impulspost „Gottkontakt“. Musikalisch wurde sie gestaltet vom Ehepaar Dreyer, die mit ihrem Trompetenspiel der Andacht einen festlichen Rahmen verliehen. Den Titel ihres Trompetenvorspiels ‚Yesterday‘ nahm Pfrn. Bea Ackermann in ihrer Begrüßung auf: „Gestern schienen meine Probleme so weit weg zu sein. Jetzt sieht es so aus, als ob sie niemals verschwinden würden.“ – dieser Text der Beatles treffe genau die aktuelle Situation, betonte sie, andererseits erlebe sie aber auch, dass Menschen ganz neu Kontakt zu Gott knüpften. Beten als wichtigste Möglichkeit, mit Gott in Kontakt zu treten, war dann auch das Thema der Andacht, das Pfrn. Ackermann mit Bettina Göbel in einem Predigtgespräch erörterten. Zunächst stellten sie heraus, dass Klagen, Fragen und Zweifel zum Glauben dazu gehörten wie der Schatten zum Licht. Auch Jesus habe am Kreuz mit den Worten des Psalms 22 geklagt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Pfrn. Ackermann ermutigte die Zuschauer, selbst einen Klagepsalm zu verfassen, so wie es die Konfirmanden des letzten Jahrgangs getan hätten. Marcel Braun, einer der aktuellen Konfirmanden, las einen dieser Klagepsalmen vor. Es sei aber auch wichtig, das Schöne nicht zu vergessen, betonte Bettina Göbel im Predigtgespräch. Sie genieße zurzeit, dass es überall grüne und blühe und die Sonne schon so schön warm scheine. Gott danken hebe den Blick aufwärts und verhindere, dass man sich im Strudel der Ängste und Sorgen nach unten ziehen lasse, bestätigte Pfrn. Ackermann ihre Aussage. Gemeinsam dankten sie Gott mit dem Lied: ‚Lobe den Herrn‘. Manchmal aber fehlten einem die eigenen Worte zum Beten. Da sei es gut, dass andere mit oder für einen beten, betonte Pfrn. Ackermann. Die Fürbitte für andere sei für sie eines der wichtigsten Gebete. So lud sie die Zuschauer ein, eine Fürbitte laut oder in Gedanken auszusprechen. Stellvertretend für all diese Bitten wurde dann eine Kerze angezündet. Mit dem hoffnungsweisenden Instrumentalnachspiel „We shall overcome“ endete die Andacht für Erwachsene aus Medenbach.

Im Mittelpunkt der Online-Andacht für Kinder stand die Erzählung von der Segnung der Kinder durch Jesus, die anschaulich mit Holzfiguren dargestellt wurde. Im anschließenden Zwiegespräch betonten Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel, wie zärtlich Jesus mit den Kindern umgegangen sei und dies zu einer Zeit, da die Kinder noch gar nichts zählten. Gerade das aber sei auch heute wichtig, gerade jetzt in dieser Zeit der Coronakrise, dass die Kinder Zärtlichkeit und gute, mutmachende und tröstende Worte erfahren. Pfrn. Ackermann stellte heraus, dass auch Jesus sich heute an das Gebot des Abstands halten würde. Doch sei er uns sowieso nicht mehr sichtbar und fühlbar nahe, sondern auf eine ganz neue Weise. Bettina Göbel bemerkte in diesem Zusammenhang, dass es Kindern viel leichter falle, darauf zu vertrauen, dass sie die Liebe Jesu im Herzen spüren können und darin seien sie ein Vorbild für Erwachsene. Zur Bekräftigung wurde dann das Lied „Wir sind die Kleinen in den Gemeinden und ohne uns geht gar nichts“ gesungen. Bevor Pfrn. Ackermann den Segen sprach, bat sie die Kinder die Augen zu schließen und sich vorzustellen, dass Jesus sie in die Arme nehme und sage: Ich bin bei dir und hab dich lieb. Zum Abschluss bedankte sie sich nochmals bei allen Kindern, die für den Osterbrief der Senioren Ostereier gebastelt hatten. Außerdem teilte sie mit, dass es in Zukunft jeweils nur eine neue Online-Andacht geben würde, abwechselnd für Kinder und für Erwachsene. Am 26.4. starte man mit einer Andacht für Kinder.

Marcel Braun gestaltet den Onlinegottesdienst mit.

 

Online Gottesdienst aus Medenbach.

 

 

Mit Holzfiguren wird die Geschichte der Kindersegnung erzählt.
 

 

ONLINE-GOTTESDIENSTE

Wie viele andere Gemeinden suchte auch die evangelische Kirchengemeinde Auringen/Medenbach nach neuen Wegen, die Botschaft der Ostertage zu den Menschen zu bringen. So fand dann der Kinderkreuzweg an Karfreitag in diesem Jahr online statt. Pfrn.Bea Ackermann gestaltete mit Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack die fünf Stationen des Kreuzweges mit Tüchern und Symbolen, die die Ereignisse der Leidensgeschichte Jesu veranschaulichten. Die Gebete zu den einzelnen Stationen hatten drei Auringer und drei Medenbacher Kindergottesdienstkinder zu Hause per Video aufgenommen. Sie wurden dann mit in das Video des Kinderkreuzweges aufgenommen. Es war rührend zu erleben, mit welcher Inbrunst die Kinder die Gebete lasen, teilweise hatten sie sie sogar auswendig gelernt. Die Lieder begleitete Pfrn. Ackermann auf der Gitarre. An Ostersonntag gab es dann online einen Osterkindergottesdienst mit dem Thema „Wunderbare Verwandlungen“. Ein Schmetterling, als Handpuppe von Nicole Brack dargestellt, berichtete den Kindern von seiner Verwandlung von der Raupe über Kokon zum Schmetterling. Er habe sich als Raupe niemals vorstellen können, ein Schmetterling zu sein und fliegen zu können, erzählte er ihnen. An Ostern sei dann eine ganz besondere Verwandlung geschehen erzählte anschließend Pfrn. Ackermann den Kindern: Gott habe Jesus nicht im Grab gelassen, sondern ihm neues Leben geschenkt. So können wir fröhlich: ‚Halleluja, es ist Ostern‘ singen, ermunterte sie die Kinder. Gott wolle aber auch den Menschen jetzt schon im Leben neue Lebensmöglichkeiten schenken, wenn sie traurig, mutlos oder verzweifelt seien, so wie jetzt in der Coronakrise, erzählte Pfrn. Ackermann weiter. Dieses Vertrauen wurde dann musikalisch mit dem Lied „Du verwandelst meine Trauer in Freude“ bekräftigt. Für die Erwachsenen gab es dann an Ostern auch einen Gottesdienst, der musikalisch von Juliane Seibert an der Orgel begleitet wurde. Zusammen mit Pfrn. Ackermann und Rainer Schuch sang sie zwei mehrstimmige Stücke sowie die Gemeinde-Osterlieder, deren Texte eingeblendet wurden, sodass die Zuschauer die Möglichkeit hatten, mitzusingen. In ihrer Osteransprache ermutigte Pfrn. Ackermann die Menschen, darauf zu vertrauen, dass irgendwann einmal auch der riesengroße Stein von Ängsten, Sorgen und Nöte durch die Coronakrise weggerollt sei. Genau das sei das Unglaubliche und Hoffnungsvolle der österlichen Botschaft, dass Gottes Liebe stärker sei als der Tod und alle Tod bringenden Mächte und sie auch uns aus den Gräbern unserer Verzweiflung und Resignation heraushole und die Hoffnung auf neue Lebensmöglichkeiten schenke, betonte sie in ihrer Ansprache weiter. Musikalisch bekräftigt wurden diese Aussagen durch das Lied des Liedermachers Clemens Bittlinger „damit ihr Hoffnung habt“. Zum Abschluss des Gottesdienstes gaben Juliane Seibert, Rainer Schuch und Pfrn. Ackermann den Zuschauern musikalisch einen Wunsch mit, der in diesen Zeiten eine ganz besondere Bedeutung bekommt: „Sei behütet auf deinen Wegen“, ebenfalls ein Lied von Clemens Bittlinger. Alle drei Gottesdienste wurden von Joshua Ackermann gefilmt und anschließend kompetent und mit vielen kreativen Ideen zusammengestellt.

Pfrn.Ackermann und Kindergottesdienstmitarbeiterin Nicole Brack gestalten den Online-Kinderkreuzweg an fünf Stationen des Leidensweges Jesu.
 

 Juliane Seibert, Rainer Schuch und Pfrn.Ackermann gestalten den Ostergottesdienst musikalisch.

 

 

Hoffnungseier für die Senioren in Medenbach und Auringen
Um den Senioren ihrer beiden Gemeinden in dieser Corona-Krise ein Zeichen der Hoffnung zu schicken, hatten sich Pfrn. Bea Ackermann und Kindergottesdienstmitarbeiterin Bettina Göbel etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie riefen per Mail und What’s App die Kindergottesdienstkinder auf, Ostereier aus Tonkarton zu basteln. Innerhalb kürzester Zeit meldeten sich 26 Kinder in Medenbach und 28 Kinder in Auringen. Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel stellten dann für alle Kinder die Materialien in einem großen Umschlag zusammen und legten sie in eine Kiste vor den jeweiligen Gemeindebüros, von wo sie dann abgeholt werden konnten. Die gestalteten Ostereier wurden dann in die Briefkästen der Gemeinden eingeworfen. Pfrn. Ackermann und Bettina Göbel waren überwältigt davon, wie liebevoll und kreativ die Kinder im Alter von 4 – 11 Jahren die insgesamt 212 Ostereier verziert hatten. Die unterschiedlichsten Materialien wurden dabei verwendet. Neben Buntstiften, Glitzersteinen, Federn u.a. malten viele Kinder kleine Motive, schnitten sie dann aus und klebten sie auf die Eier. Ein Geschwisterpaar hatte kleine Motive aus Bügelperlchen gebastelt und damit die Eier verziert. Viele schrieben auf die Rückseite ihrer Eier Ostergrüße oder sogar kleine Ostergedichte. Auch die Eltern waren von dieser Aktion total begeistert, wie viele Rückmeldungen zeigten. Pfrn. Ackermann schrieb dann an die knapp 200 Senioren der Gemeinden einen Osterbrief, legte diesem die gedruckte Version des Online-Ostergottesdienstes bei und eines der gebastelten Ostereier. Einige Konfirmanden und andere Freiwillige trugen die Briefe dann in den Gemeinden aus. Viele dankbare Rückmeldungen erhielt Pfrn. Ackermann von den Senioren per Telefon oder per Brief. Eine Seniorin war so begeistert, dass sie für den siebenjährigen Sebastian Fritsche, von dem ihr Hoffnungsei stammte, ein Dankeschön-Herz bastelte.

Osterei aus 108 gebastelten Ostereiern von 28 Auringer
Kindergottesdienstkindern.

Osterei aus 104 gebastelten Ostereiern von 26 Medenbacher
Kindergottesdienstkindern

 

 

Evangelische Kirchengemeinde Wiesbaden-Medenbach  | kirchengemeinde.medenbach@ekhn.de
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